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Projekt Unsterblichkeit
#1
ZEIT ONLINE 05/2003 S. 23 [http://www.zeit.de/2003/05/Aging]

[SIZE="4"]Alternde Gesellschaft
Das Projekt Unsterblichkeit[/SIZE]
[SPOILER="Der Tod ist unvermeidlich. Doch das Leben kann im Labor bereits verlängert werden"]Der Tod ist unvermeidlich. Doch das Leben kann im Labor bereits verlängert werden
Von Ulrich Bahnsen
Kurz vor 80 ist selbst für Loriot Schluss mit lustig. Die Altersgebrechen nerven. Nicht einmal der Wein schmeckt besser. Der beschauliche Lebensausklang sei bloß eine Illusion, urteilte der Meister des feinsinnigen Unsinns im SZ-Magazin: „Altern ist eine Zumutung!“ Mit seinem düsteren Fazit steht Vicco von Bülow nicht allein. Nichts hat der Mensch, seit er vor 100000 Jahren Bewusstsein erlangte und dafür zugleich mit dem Wissen um seine Sterblichkeit gestraft wurde, ebenso verbissen, verzweifelt und erfolglos bekämpft wie die unaufhaltsame Vergänglichkeit. Alter und Tod gelten als die ewige Demütigung, die unverzeihliche Kränkung des Menschengeschlechts. Von den längst vergessenen Schamanen der Steinzeithöhlen, über die chinesischen Kaiser bis zu den Alchemisten des Mittelalters – durch die Jahrtausende hofften die Menschen, ein Elixier zu finden, das Unsterblichkeit verleiht, einen Jungbrunnen der dauernden Jugend. Wie die Versuche ausgingen, ist bekannt. © ZEIT-Grafik
Solange nichts anderes fruchtet, setzt der Mensch den Aufstand gegen den Sensenmann mit metaphysischen Mitteln fort – er schützt sich gegen das Unerträgliche mit der Religion, dem Glauben an Seelenwanderung, Auferstehung und ewiges Leben im Jenseits. Der Erfolg solch spiritueller Anstrengungen ist indes schwer nachprüfbar, und so geht die Revolte gegen das scheinbar unabwendbare Diktat der Evolution weiter – nun mit den Mitteln der modernen Biowissenschaft.
Inzwischen haben Genfahnder, Zellforscher und Hormonexperten dem Alterungsprozess so manches Geheimnis entrissen. Verflogen ist dabei die einstige Gewissheit, dass die von der Evolution zudiktierte äußerste Lebensspanne unveränderbar sei. „Altern ist keine gottgegebene Unausweichlichkeit, man kann es kontrollieren und ändern“, behauptet der kalifornische Genetiker Michael Rose. Von der Unsterblichkeit reden die Fachleute zwar nur im Spaß, doch viele sind überzeugt, dass die Dauer menschlichen Lebens verlängert werden kann und künftig auch wird. Selbst Pillen gegen die Vergreisung gelten nicht länger als Utopie. Die Lebenserwartung, meint Rose, sei durch „nichts begrenzt als die menschliche Technologie“.
Zwar ist noch immer weithin rätselhaft, worin jener Prozess im Organismus eigentlich besteht, der alle Lebewesen altern lässt, bis sie sterben. Welche Gesetze der Biologie, grübeln die Gelehrten, lassen manche Fliegen binnen Stunden verenden, gewähren wenigen Menschen bis zu 120 Jahre in Gesundheit und lassen kalifornische Sequoia-Bäume 4000 Jahre dem Tod trotzen? Tickt irgendwo in den Regelkreisen der Gene, im Räderwerk des Stoffwechsels eine biologische Uhr, die aus eigener Kraft das Menschenleben begrenzt? Oder sind Altern und Tod nur die Folge von Abnutzung, von – auch bei scheinbar Gesunden – verborgen schwelenden Krankheiten, die schließlich zum Exitus führen?
Auch wenn solch eher philosophische Fragen der Beantwortung harren – in den Labors der Altersforscher hat die Vergreisung erste Niederlagen erlitten. Könnte man den Menschen so einfach züchten wie Fliegen, seine Gene so leicht verändern wie bei Würmern oder Mäusen, die 200-Jährigen wären schon unter uns. Selbst Pillen gegen die Seneszenz gelten den Experten nicht länger als Utopie. „Noch sind wir nicht so weit, auch beim Menschen einzugreifen“, sagt der Genetiker Leonard Guarente vom Massachusetts Institute of Technology (MIT) in Cambridge, „aber wir haben jeden Grund zur Hoffnung.“
Das einfachste Zaubermittel zur persönlichen Lebensverlängerung heißt Hungern. Schon durch eine dauernde Mangeldiät, das zeigen Experimente mit verschiedenen Tierarten, lässt sich der Tod hinauszögern. Weil die Stoffwechselraten und damit auch der so genannte oxidative Stress im Organismus abnehmen, geben die Experten dem Konzept Erfolgsaussichten – die Sache funktioniert angeblich sogar bei Affen und vermutlich auch bei Menschen. Allerdings hat das Ganze seinen Preis: Die Mangelernährung kann zur Unfruchtbarkeit führen. Außerdem: Wer will eigentlich 100 werden, nur um 100 Jahre zu hungern?
Altern durch Stoffwechselgift?
Doch in Forschungsstätten wie dem kalifornischen Buck Institute for Age Research und beim US-Unternehmen Eukarion hat die Suche nach komfortableren Mitteln zur Lebensverlängerung längst begonnen. Erste Substanzen werden in ihren Labors schon auf ihre Verwendungsfähigkeit getestet. Die von Buck und Eukarion entwickelten so genannten synthetic catalytic scavengers (SCS) wirken als eine Art Supervitamin C. Sie unterstützen die natürlichen Entgiftungsenzyme des Körpers dabei, aggressive Stoffwechselprodukte unschädlich zu machen. Denn die Stoffwechselgifte reagieren chemisch mit Eiweißen und Genen der Zellen, und dieser oxidative Stress gilt als eine Triebkraft der Zellalterung. Schon der legendäre Chemie-Nobelpreisträger Linus Pauling suchte dieser Gefahr zu wehren, indem er gewaltige Dosen des antioxidativen Vitamins C verschlang. Dass Pauling erst im gesegneten Alter von 93 starb, führen Skeptiker allerdings eher auf seine unverwüstliche Natur zurück, die selbst die Vitamin-Rosskur unbeschadet überstanden habe. Bis heute ist umstritten, ob unnatürlich hohe Mengen von antioxidativen Vitaminen wie C oder E gegen Arteriosklerose, Krebs oder Zellalterung schützen können.
Spektakuläre Wirkung zeigten dagegen die von Eukarion entwickelten Oxidationsbremsen in ersten Tierversuchen: Würmer, an die der Buck-Forscher Simon Melov die Wirkstoffe verfütterte, lebten fast 50 Prozent länger als ihre auf Normaldiät gesetzten Artgenossen. Aus einer Utopie schien über Nacht Realität geworden zu sein: Erstmals hatten Forscher nachgewiesen, dass die Lebensverlängerung per Pille im Prinzip gelingen kann. Auch Mäusen bescherte Melov einen Aufschub – bekamen sie den SCS-Wirkstoff EUK-189 ins Futter gemischt, lebten sie dreimal länger als sonst. Allerdings hatte Melov mit genmanipulierten Mäusen experimentiert, denen ein Entgiftungsenzym (SOD2) gegen Oxidationsstress fehlt – und diese sterben normalerweise binnen einer Woche an Krankheiten, die menschlichen Neurodegenerationsleiden ähneln. Voller Spannung erwarten die Gelehrten nun die nächsten Ergebnisse der Forscher von Buck und Eukarion – deren Testreihen sollen Aufschluss geben, ob auch normale Labormäuse mit der Lebenspille im Futtertrog der Altersschwäche entrinnen.
Doch nicht nur in Stoffwechselprozessen, auch in den Gen-Netzwerken der Zelle haben die Forscher erste Teile des Alterungsprozesses aufgespürt. Gleichsam auf Knopfdruck, nur durch die gezielte Ausschaltung einzelner Gene für Wachstum und Energiestoffwechsel, können die Genetiker dem natürlichen Tod von Würmern, Fliegen und Mäusen Einhalt gebieten. Den jüngsten Etappensieg gegen das Alter meldeten französische Genetiker im Dezember im Fachblatt Nature. Um ein Viertel schnellte die Lebenserwartung ihrer Versuchstiere empor, nachdem Martin Holzenberger und seine Kollegen eine von zwei Kopien des Gens IGF-1R (Insulin-like Growth-Factor 1 Receptor) im Erbgut der Mäuse außer Gefecht gesetzt hatten.
Der Befund passt exakt ins Bild bisheriger Erkenntnisse. IGF-1R reguliert Stoffwechsel und Wachstum und ist ein enger genetischer Verwandter der Wurm- und Insektengene InR und Daf-2, mit deren Manipulation andere Forscher schon zuvor hyperalte Fliegen und Fadenwürmer gezüchtet hatten. Diese winzigen Würmer leben normalerweise nur zwei Wochen; doch als Cynthia Kenyon von der University of California das Daf-2-Gen ausschaltete, erlebte sie eine Überraschung: Ohne Daf-2 wurden die Würmer doppelt so alt. Die Forscherin taufte es „Sensenmann-Gen“.
Seither gilt als bewiesen, dass die Lebensspanne aller Tiere, auch des Menschen, unter der Herrschaft der Gene steht. Dass genetische Programme die Lebenszeit diktieren, hatte als Erster Michael Rose mit einem genialen Experiment bewiesen. Er räumte in seinen Fliegenkäfigen stets die frisch gelegten Eier fort – so lange, bis die meisten Tiere vergreist und impotent waren. Nur die letzten fruchtbaren Exemplare, die dem Alter getrotzt hatten, durften sich fortpflanzen. Mit deren Nachkommen wiederholte Rose das Spiel immer wieder. Am Ende hatte der kalifornische Genetiker eine besondere Rasse im Käfig: „Es sind Superfliegen“, sagt er stolz.
Methusalemgene im Erbgut
„Sie sind kräftiger, widerstandsfähiger und noch völlig gesund, wenn normale Fliegen längst auf dem letzten Loch pfeifen.“ Die Evolution, deren Wirken er mit seinem Züchtungsexperiment simuliert hatte, „könne die Muster des Todes neu ordnen“, folgerte Rose, das Sterben sei nicht zwangsläufig. Sein Befund, 1991 veröffentlicht, markierte eine Zeitenwende. Aus dem bis dahin desperaten Feld der Altersforschung, dem „Felsen, an dem Forscher ihre Karrieren zerschmetterten“ (Rose), wurde über Nacht eines der heißesten Forschungsgebiete der Biologie.
So durchforsteten die US-Genetiker Annibale Puca und Thomas Perls die Erbanlagen von 308 Hochbetagten aus 137 Familien nach Methusalem-Genen. Einen ersten Erfolg können die Forscher bereits verbuchen: Eine Genvariante, die den Uralten ihr außergewöhnlich langes Leben schenkt, muss in einer kleinen Region auf dem Chromosom vier versteckt liegen.
Warum aber das Leben zwangsläufig endlich ist, weiß die Forschung immer noch nicht. Sind Leben und Tod doch so untrennbar verwoben, dass der Kampf gegen den Verfall nur zu einem Pyrrhussieg führen kann? Keineswegs, lautet die hoffnungsfrohe Antwort der Altersforscher, die Evolution verlange gar nicht, dass wir sterben – sie hat für Unsterbliche nur keine Verwendung. Im Prozess von Mutation und Auslese werden Erbanlagen gefördert, die ein Lebewesen gesund erhalten, bis es sich fortgepflanzt hat. Doch ob die biologische Hülle der Gene danach noch weiterexistiert und in welcher Verfassung, spielt im Evolutionsgeschehen keine Rolle mehr. „Wenn wir leben – fein, wenn wir sterben – auch fein“, schrieb das US-Magazin Wired , „meist aber folgt der Verfall.“
Wirklich? Auch ohne Handreichung der Bioforscher scheint der Mensch auf dem Weg zur Methusalem-Rasse. Rekordalte, wie die Französin Jeanne Calment, die mit 122 Jahren, 5 Monaten und 14 Tagen starb („Ich habe nur eine Falte, auf der sitze ich“), oder die 116-jährige Chinesin und jetzige Topgreisin Du Pinhua sind noch seltene Ausnahmen. Doch das wird nicht so bleiben, prophezeien der Rostocker Altersexperte Max Vaupel und sein britischer Kollege Jim Oeppen. Seit 1840 steige die Lebenserwartung der Menschheit jährlich um drei Monate, rechneten die Demografen in Science vor. 40 Jahre habe die Menschheit seither gewonnen; ein Ende der Lebensverlängerung sei nicht in Sicht.
Dabei hat es in der Vergangenheit nicht an Versuchen gefehlt, dem Menschenleben ein statistisch abgesichertes oberes Limit zu setzen. Der US-Forscher Louis Dublin prophezeite 1928 eine maximale Lebenserwartung von 64, 75 Jahren, „im Lichte gegenwärtigen Wissens und ohne den Einfluss radikaler Erfindungen oder fantastischer evolutionärer Veränderungen unserer Physiologie, die anzunehmen wir keinen Grund haben“. Damals betrug die US-Lebenserwartung 57 Jahre. Mit ähnlicher Methodik wiederholten Jay Olshansky und seine Kollegen den Versuch, das Ende der Fahnenstange zu beziffern. Sie landeten Anfang der neunziger Jahre bei 85 Jahren maximaler durchschnittlicher Lebenserwartung des Menschen. Beide Prognosen, notieren Vaupel und Oeppen süffisant, seien bereits wenige Jahre nach ihrer Veröffentlichung von der Realität überholt worden.
„Blind“ hingen die Kollegen der Zunft „der veralteten Vorstellung an, dass dem Menschen auch unter besten Bedingungen eine charakteristische Lebensspanne“ zugemessen sei, klagen die beiden Experten. Doch der beispiellose Altersanstieg erfolge völlig linear, nirgendwo seien Anzeichen für eine Abflachung der Zuwachsrate erkennbar. Bereits um 2060 dürfte die durchschnittliche Lebensdauer die 100-Jahre-Grenze durchstoßen, versprechen die Forscher. Damit käme man der Obergrenze von rund 120 Jahren, die bislang in der Altersforschung als biologisches Limit für das Menschenleben angesehen wird, bedenklich nahe.
Wie erstrebenswert aber ist die Hoffnung auf den 100. Geburtstag angesichts der Gefahr von Krebs, Demenz oder Schlaganfall? „Jeder will lange leben, bloß alt werden will keiner“, spottete schon der britische Schriftsteller Jonathan Swift. Im Lichte der Altersprognosen regt sich allenthalben die Befürchtung, schon bald könnten halbe Generationen als Pflegefälle in den Altersheimen verdämmern. Doch auch hier könnten die Skeptiker Unrecht behalten. Zwar nimmt der Anteil der Morbiden und Moribunden mit dem Alter ständig zu, bis jenseits der 60 die Todesrate durch Tumoren, Alzheimer und andere Altersleiden einen Höhepunkt erreicht. Doch wer das Alter von 95 Jahren einigermaßen gesund erreicht, das zeigen die Statistiken, besitzt meist genügend Härte, um auch die nächsten 20 Jahre im Vollbesitz der körperlichen Kräfte durchzustehen. So viel Ausdauer, mutmaßen die Fachleute, könnte durchaus vererbt sein. Denn auch die Kinder von 100-Jährigen leiden, sobald sie selbst ins hohe Alter kommen, nur halb so oft unter Bluthochdruck, Herzkrankheiten, Diabetes und Übergewicht wie ihre Altersgenossen.
Wer nicht das Glück hat, aus einer Familie von 100-Jährigen zu stammen, dem bleibt vorerst nur die Hoffnung, durch gesunde Ernährung, Sport und zwei Glas Rotwein am Abend Altersleiden wie Diabetes oder Herzinfarkt vorbeugen zu können. Allerdings schützt man sich so eher vor vermeidbaren Erkrankungen. Die Hoffnung, dass durch einen gesunden Lebensstil auch die Uhr des Alterns langsamer ticke, ist eher trügerisch.
Wem all diese Bemühungen übertrieben erscheinen, der mag sich mit dem amerikanischen Komiker George Burns trösten. Gefragt, ob sein Hausarzt eigentlich von seiner ständigen Zigarrenraucherei wisse, demonstrierte Burns einst souveräne Verachtung der medizinischen Erkenntnislage. „Nein“, erwiderte der fast 100-Jährige, „der arme Kerl ist längst tot.“[/SPOILER]

Da der Text Uhrig lang istkA hab ich ihn mal verpackt!
Ich finde es generell gut in diese Richtung zu forschen aber ist es nicht ein wenig problematisch, wenn alle Menschen so viel länger leben (Überbevölkerung etc.)
Obwohl ich es begrüßen würde wenn ich laaaange Zeit zu leben hätte!
Also heißt es hungern und Orangen essenSm_16

Und vill bekomme ich ja doch noch meine Unsterblichkeit§nyar
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#2
eigentlich könnte man dafür schon einen extra Fred aufmachen, hier geht das Thema etwas unter ^^"

Na jedenfalls betrachte ich mir das Spiel um die Unsterblichkeit auch schon länger und bin immernoch mehr als skeptisch. Generell sehe ich es so, dass alles, was nicht natürlich ist, verkehrt ist. Der Mensch spielt aber schon so lange Gott, dass er das immer mehr vergisst. Ich weiß nicht, wo uns das noch hinführen wird, aber ich bin der Meinung, dass es jetzt schon viel zuviele Menschen auf der Erde gibt, und wenn die dann noch doppelt solange leben, wo soll das enden? Irgendwann eskaliert das ganze und wir haben uns den Planeten vollends zugeschissen, dann hilft es nur noch, sich gezielt gegenseitig abzuschlachten, oder wir verrecken an Dingen wie Sauerstoffmangel, Wassermangel, radioaktiver Verseuchung etc...ob das dann soviel besser ist, wenn der Körper eigentlich so resistent ist, um zweihundert Jahre lang zu leben? naja ich weiß nicht...
Klar, die Vorstellung, 150 Jahre alt zu sein, und trotzdem noch ein jugendliches Ausssehen und eine top Verfassung zu haben, ist schon irgendwie reizvoll, aber vermutlich führt es eher dahin, dass man dann 50 Jahre lang fit ist, und die restlichen 100 Jahre so vor sich hinaltert. Vielleicht mit etwas weniger Krankheiten, aber sicher nicht so, dass es einen wirklich befriedigt o.O
[Bild: dantevergilsig2.png]
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#3
Dante schrieb:Na jedenfalls betrachte ich mir das Spiel um die Unsterblichkeit auch schon länger und bin immernoch mehr als skeptisch. Generell sehe ich es so, dass alles, was nicht natürlich ist, verkehrt ist. Der Mensch spielt aber schon so lange Gott, dass er das immer mehr vergisst.
Schon aber irgendwie ist es für eine Rückkehr aus dem Gott spielen schon zu spät.
Niemand (so gut wie) möchte mehr auf Forschungen verzichten.

Zitat:Ich weiß nicht, wo uns das noch hinführen wird, aber ich bin der Meinung, dass es jetzt schon viel zuviele Menschen auf der Erde gibt, und wenn die dann noch doppelt solange leben, wo soll das enden? Irgendwann eskaliert das ganze und wir haben uns den Planeten vollends zugeschissen, dann hilft es nur noch, sich gezielt gegenseitig abzuschlachten, oder wir verrecken an Dingen wie Sauerstoffmangel, Wassermangel, radioaktiver Verseuchung etc...
Yup so wird es in Zukunft enden. Aber da denke ich ist es sogar egal ob Menschen nun länger leben als normal oder ob man es einfach so laufen lässt wie bisher.
Es sind einfach zu viele!

Zitat:ob das dann soviel besser ist, wenn der Körper eigentlich so resistent ist, um zweihundert Jahre lang zu leben? naja ich weiß nicht...
Zudem kommt dann die Klassenverteilung! So wie die Dinge jetzt stehen werden sich nur die "reichen" solch eine Behandlung leisten können...
Die ärmeren Länder würden warscheinlich sowieso auf der Strecke bleiben.

Zitat:Klar, die Vorstellung, 150 Jahre alt zu sein, und trotzdem noch ein jugendliches Ausssehen und eine top Verfassung zu haben, ist schon irgendwie reizvoll, aber vermutlich führt es eher dahin, dass man dann 50 Jahre lang fit ist, und die restlichen 100 Jahre so vor sich hinaltert.

Ja es würde sich auf jeden Fall lohnen zu wissen ob sich das proportional verhält oder ob man wirklich nur 50 schöne Jahre hat und dann im Greisenalter vor sich hinvegetiert...


Zitat:Vielleicht mit etwas weniger Krankheiten, aber sicher nicht so, dass es einen wirklich befriedigt o.O
Ja also wenn schon finde ich das man auch topfit sein sollte!
Soviel sollte schon drinn sein!

Ich persönlich finde dieses Thema auch sehr intressant und versuche auch immer mehr darüber zu erfahren!
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#4
Zitat:Ja es würde sich auf jeden Fall lohnen zu wissen ob sich das proportional verhält oder ob man wirklich nur 50 schöne Jahre hat und dann im Greisenalter vor sich hinvegetiert...
Aber das herausfinden wollen...kA

*Kookie doziert wieder*
Der Wunsch nach Unsterblichkeit kommt aus einer Zeit, wo die Menschen mit 30 ALT waren. Hatte letzens erst ein Buch, da war die Oma mit 45 schon ein Gesundheitliches Wunder.
Die Krankheiten waren die Hauptgründe für das frühe Sterben. Bist du erstmal über das Säuglingsalter gekommen, dann herzlichen Glückwunsch. Doch dann hörts ja nicht auf, Pflegebedingte Krankheiten, Geschlechtskrankheiten, Läuse, Pest, Kloakenbakterien im Trinkwasser (Urin war wirklich gesünder als Wasser!) , Verfettung(bei Reichen...) ect pp. Da war 60 ein Alter, von dem man nur Träumen konnte.
Penicilin und Impfungen brachten den Durchbruch zur Hundertermarke. Und ich denke, wenn man das erreicht hat, ist man auch genügend alt. Auch in den Gegenden, wo sie nicht die genialen Krankehäuser wie wir in den Industrieländern haben gibt es Menschen, die werden 100, selten zwar, aber gibts. Und ich denke, das ist die natürliche mesnchlische Lebenserwartung, warum sollte ich die überschreiten wollen. Im Normalen Fortpflanzugsfall hätte ich dann schon meine Urenkel aufwachsen sehenshock

Außerdem muss ich nicht alt werden und dabei in meinem Elend hinsiechen (denkt an Wachkomapatienten und so). Gesund und fit ins hohe Alter, am liebstennatürlich in Ewiger Jugend, das wäre schon eher was. Aber als Einziger? Seine Freunde und Familie sterben sehen, Geschichte erleben, das Ende der Menschheit miterleben? Neee...

Vielleicht ist mein Hirn auch noch nicht in die göttlichen Dimensionen gestiegen, wo Zeit und Alterung etwas ist, was man vom Hörensagen kennt. Weiß auch nicht, ob das so erstebenswert ist...
Wenn wir bedenken, dass wir alle verrückt sind, ist das Leben erklärt Teufel037
Die Kekse waren alle Und Da BIN ICH EINFACH AUSGERASTET!!!
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#5
Ich muss eigentlich keine 100 werden. Wozu.
Das wie ist besser. Bis ins Rentenalter, dann ein bisschen (am besten noch Gesund dafür sei) Urlaub, Freizeit,.. am besten im Gesunden Zustand. Und dann wenns langsam öde wird ins Bett gehen und nie wieder aufstehen. Das wär mein schönster Trip in die Ewigkeit.
Meinetwegen (aber nur im äußersten Notfall!) würde ich auch für jemanden sterben den ich sehr lieb hab (bin mir nur noch nicht sicher wer und ob ich grad soviel liebe in mir hab), dann wärs wenigstens kein Sinnloser tod.
Vielleicht denk ich später mal anders. Aber ich brauche keine Unsterblichkeit. Ein schöner oder ein sinnvoller Tod, das wär akzeptabel.
[SIGPIC]http://www.inferno.trivadeon.com/image.php?u=214&type=sigpic&dateline=1215887813[/SIGPIC]
------------Zeit die [COLOR="RoyalBlue"]Soldaten vom Schlachtfeld zu holen------------SwordMasters Braut[/COLOR]
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#6
Kiira schrieb:Schon aber irgendwie ist es für eine Rückkehr aus dem Gott spielen schon zu spät.
Niemand (so gut wie) möchte mehr auf Forschungen verzichten.
was aber trotzdem sinnvoller wäre, zumal es in eine Richtung geht, die man so einfach nicht überblicken kann. Wenn man an den Genen rumfummelt, kann das irgendwie nicht gut gehen. Medizin gut und schön, das machen sogar Affen, dass sie gezielt Pflanzen essen, die gut gegen Krankheiten sind, aber Gene zumanipulieren, für deren Entwicklung die Evolution Jahrmillionen gebraucht hat, halte ich einfach für unglaublich gefährlich...hmm

Zitat:Zudem kommt dann die Klassenverteilung! So wie die Dinge jetzt stehen werden sich nur die "reichen" solch eine Behandlung leisten können...
Die ärmeren Länder würden warscheinlich sowieso auf der Strecke bleiben.
vieleicht auch nicht, immerhin verwenden sie eine "natürliche Methode" jung zu bleiben und dabei alt zu werden, in dem sie hungern ^^


Zitat:Ja es würde sich auf jeden Fall lohnen zu wissen ob sich das proportional verhält oder ob man wirklich nur 50 schöne Jahre hat und dann im Greisenalter vor sich hinvegetiert...
demnach schon:
Methusalemgene im Erbgut
„Sie sind kräftiger, widerstandsfähiger und noch völlig gesund, wenn normale Fliegen längst auf dem letzten Loch pfeifen.“


aber wir sind ja keine Fliegen und unsere Gene sind komplexer. Vielleicht wachsen uns dann im Alter zwei Köpfe...

zudem weiß ich auch nicht, ob das Leben einen nicht irgendwann anödet. Ok, bei 150 Jahren bester Gesundheit geht das ja grad noch, aber wenn ich mir vorstelle, womöglich 500 Jahre alt werden zu müssen, was ja bei der Entwicklung nicht mehr abwegig ist, dann prost mahlzeit....und dann wmoglich noch in USA straffällig werden und zu 400 Jahren lebenslänglich verurteilt werden....da kann man nur sagen:
welcome to hell §nyar


die Evolution verlange gar nicht, dass wir sterben – sie hat für Unsterbliche nur keine Verwendung. Im Prozess von Mutation und Auslese werden Erbanlagen gefördert, die ein Lebewesen gesund erhalten, bis es sich fortgepflanzt hat. Doch ob die biologische Hülle der Gene danach noch weiterexistiert und in welcher Verfassung, spielt im Evolutionsgeschehen keine Rolle mehr. „Wenn wir leben – fein, wenn wir sterben – auch fein“, schrieb das US-Magazin Wired , „meist aber folgt der Verfall.“
und ich bin auch der Überzeugung, dass der einem Sinn folgt, eben damit ein natürliches Gleichgewicht zwischen Umweld und Nutzer bestehen bleibt
[Bild: dantevergilsig2.png]
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#7
Unsterblichkeit? Bloß nicht!

Sterben ist sehr wichtig. Wie Timothy Leary einmal richtig fest stellte ist Sterben ein Intelligenzverstärker.

Folgende Situation:

An einer Universität lehrt ein alternder Professor Theorien, wahrscheinlich seit mehr als 30 Jahren. Mit der Zeit werden aus diesen Theorien DOGMEN. Dann stirbt der Professor und ein jüngerer tritt in seine Fusstapfen, mit neuen Ideen. So entwickelt sich über lange Zeit Intelligenz - durch immer neuere Ideen. Alles bahnbrechende ist bisher durch verrückte Ideen junger, aufstrebender Menschen entstanden.

Doch stirbt Professor xyz erst mit 200 oder 300 Jahren, dann bestehen seine Dogmen für Jahrhunderte, und die Entwicklung der Intelligenz würde stagnieren.

Also, der Tod ist ein unheimlich wichtiges Instrument, damit die Menschheit an Intelligenz gewinnen kann.
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#8
Koboldkind schrieb:Aber das herausfinden wollen...kA
Warum nich^^

Zitat:Außerdem muss ich nicht alt werden und dabei in meinem Elend hinsiechen (denkt an Wachkomapatienten und so). Gesund und fit ins hohe Alter, am liebstennatürlich in Ewiger Jugend, das wäre schon eher was. Aber als Einziger? Seine Freunde und Familie sterben sehen, Geschichte erleben, das Ende der Menschheit miterleben? Neee...
Ewige Jugendsabber
Natürlich wäre es hart seine Leute sterben zu sehen aber ich denke, dass immer wieder neue kommen werden (auch in der Familie)
aber das ist warscheinlich die selbe Sache wie mit dem Huhn und dem Eifreu

Zitat:Vielleicht ist mein Hirn auch noch nicht in die göttlichen Dimensionen gestiegen, wo Zeit und Alterung etwas ist, was man vom Hörensagen kennt. Weiß auch nicht, ob das so erstebenswert ist...
Haha lol so wie bei den Antikern! Die ollen Spaßbremsen^^

Dante schrieb:was aber trotzdem sinnvoller wäre, zumal es in eine Richtung geht, die man so einfach nicht überblicken kann. Wenn man an den Genen rumfummelt, kann das irgendwie nicht gut gehen. Medizin gut und schön, das machen sogar Affen, dass sie gezielt Pflanzen essen, die gut gegen Krankheiten sind, aber Gene zumanipulieren, für deren Entwicklung die Evolution Jahrmillionen gebraucht hat, halte ich einfach für unglaublich gefährlich...hmm
In der Hinsicht bin ich irgendwie zwiegespalten...
Die Forscherin in mir sagt "Yeah! Was man alles noch am Menschen entdecken und erforschen kann. Und welche Krankheiten könnte man mit Genforschung beheben! Vill könnte ich Krebs durch Genmanipulation "aussterben" lassen.
Man muss einfach unbeding weiterforschen!
Wer sagt mir, dass es einen Gott gibt?"

Und die andere Seite sagt "Um Gottes Willen! Der Mensch wurde schon so erschaffen, dass alles seine Richtigkeit hat. Man darf daran nicht herumforschen!
Wer weis wohin uns das führt! Vill erschaffen wir einmal ein Monster oder sowas! Und außerdem ist es nicht Recht an Embryos herumzuexperimentieren!"

Zitat:vieleicht auch nicht, immerhin verwenden sie eine "natürliche Methode" jung zu bleiben und dabei alt zu werden, in dem sie hungern ^^
Ach ja da war was! *schiebt ihren Teller weg*Bluerozea


Zitat:demnach schon:
Methusalemgene im Erbgut
„Sie sind kräftiger, widerstandsfähiger und noch völlig gesund, wenn normale Fliegen längst auf dem letzten Loch pfeifen.“


aber wir sind ja keine Fliegen und unsere Gene sind komplexer. Vielleicht wachsen uns dann im Alter zwei Köpfe...
Jup genau daran hab ich auch schon gedacht! Was passiert wenn ein "falsches" Gen ausgeschaltet oder verändert wird und so irgendwelche Behinderungen und Missbildungen entstehen? Seien es nun zwei Köpfe oder ein auf einmal auftretendes chronisches Leiden.
Wer will denn dann noch ures Alt werden, wenn der Körper leidet?

Zitat:zudem weiß ich auch nicht, ob das Leben einen nicht irgendwann anödet. Ok, bei 150 Jahren bester Gesundheit geht das ja grad noch, aber wenn ich mir vorstelle, womöglich 500 Jahre alt werden zu müssen, was ja bei der Entwicklung nicht mehr abwegig ist, dann prost mahlzeit....
Obwohl man auch sagen könnte, dass es immer wieder neues zu entdecken gibt. Jeden Tag werden neue Dinge erfunden und man trifft immer wieder neue Gesichter und Geschichten!
Aber auch das ist wieder ansichtssache ^^"
Zitat:und dann wmoglich noch in USA straffällig werden und zu 400 Jahren lebenslänglich verurteilt werden....da kann man nur sagen:
welcome to hell §nyar
Shit happens!Sm_16


Zitat:die Evolution verlange gar nicht, dass wir sterben – sie hat für Unsterbliche nur keine Verwendung. Im Prozess von Mutation und Auslese werden Erbanlagen gefördert, die ein Lebewesen gesund erhalten, bis es sich fortgepflanzt hat. Doch ob die biologische Hülle der Gene danach noch weiterexistiert und in welcher Verfassung, spielt im Evolutionsgeschehen keine Rolle mehr. „Wenn wir leben – fein, wenn wir sterben – auch fein“, schrieb das US-Magazin Wired , „meist aber folgt der Verfall.“
und ich bin auch der Überzeugung, dass der einem Sinn folgt, eben damit ein natürliches Gleichgewicht zwischen Umweld und Nutzer bestehen bleibt

Jetzt bleibt nurnoch zu klären ob dieses natürliche Gleichgewicht überhaupt noch besteht. Ich denke das hat schon vor langer Zeit aufgehört zu funktionieren.
Heute ist es egal, welche genetischen Schwächen ein Mensch hat, sie dürfen trotzdem Kinder in die Welt setzen!
Eine natürliche Auslese ist in unserer heutigen Gesellschaft kaum noch denkbar! Da verweise ich nur schon wieder auf Dritte Welt Länder...


@stiltzkin: Gutes Argument! Ich denke auch, dass nicht jeder das Zeug zur Unsterblichkeit hat! Viele wollen sie ja auch gar nicht!
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#9
ganz erlich??
eine unsterblichkeit ist voll blöd, man vergisst den sinn des lebens und man hätte irgandwann keine freude mehr an der natur, weil man ja schon alles kennt
und stellt euch mal vor nur ihr seid unsterblich und die anderen die ihr liebt und schätzt sterben alle, das ist doch sooooo traurig. außerdem müsste man sich irgendwann verstecken, denn jeder stirbt irgendwann mal
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#10
Mari Maruya schrieb:ganz erlich??
eine unsterblichkeit ist voll blöd, man vergisst den sinn des lebens

Du kennst den Sinn des Lebens? o.o
Zitat:und man hätte irgandwann keine freude mehr an der natur, weil man ja schon alles kennt
Naja ich denke die Natur und die Evolution verändert sich stetig^^
man bedenke, dass wir mal aussahen wie Affen von daher hätte man ja immer wieder neues zu entdecken und könnte die Entwicklungen miterleben.
Fände ich persönlich total intressantAngel

Zitat:und stellt euch mal vor nur ihr seid unsterblich und die anderen die ihr liebt und schätzt sterben alle, das ist doch sooooo traurig.

Sowas kann auch passieren, wenn du nicht Unsterblich bist.
Es kann dir immer passieren, dass geliebte Menschen vor dir sterben sei es nun durch einen unnatürlichen oder auch durch den natürlichen Tod.

Zitat:außerdem müsste man sich irgendwann verstecken, denn jeder stirbt irgendwann mal

Du meinst weil die Leute dann hinter dir her sind? Verfolgung und so? Naja ich hätte sowieso nicht so wirklich Lust mein Leben lang an einem Ort zu verweilen ^^


Ach ja kennt jemand Aubrey de Grey? Und seine Arbeiten zum Thema ^^ Wens intressiert Hier ist der Link zur Website

und eine kurze Beschreibung: [SPOILER="SENS"]SENS ist ein detailierter Plan, den menschlichen Alterungsprozess umzukehren. SENS ist in dem Sinne ein Projekt der Ingenieurswissenschaften, in dem auch die Medizin ein Teilgebiet der Ingenieurswissenschaften ist. Der Schlüssel zu SENS ist es, das Altern aufzufassen als eine Menge schrittweise fortschreitender Veränderungen der Körperzusammensetzung auf molekularer und zellulärer Ebene, die als Nebenwirkung wichtiger Stoffwechselprozesse auftritt. Diese Veränderungen denkt man sich daher am besten als Anhäufung von "Schäden", die erst dann besonders pathologische Symptome verursachen, wenn sie einen gewissen Schwellenwert überschreiten. Der traditionelle gerontologische Ansatz zur Lebensverlängerung, nämlich der Versuch diese Anhäufung von Schäden zu verlangsamen, ist irreführend. Erstens müssten wir dazu biologische Prozesse optimieren, die wir nicht genügend verstehen und zweitens könnten wir auf diese Weise das Altern höchstens verlangsamen, aber nicht umkehren.

Eine noch kurzsichtigere Alternative ist der geriatrische Ansatz, nämlich der Versuch die Symptome zu heilen, die von den sich anhäufenden Schäden verursacht werden; Das wäre eine Sysiphusarbeit, weil die Anhäufung von Schäden weitergehen würde. Dadurch würden die Symptome zunehmend unausweichlich. Stattdessen soll die von den Ingenieurswissenschaften inspirierte SENS Strategie nicht in den Stoffwechsel an sich eingreifen, sondern die Schäden direkt reparieren und dadurch ihrer Anhäufung vorbeugen. So kann das Alter, in dem die Schäden pathologische Symptome verursachen, ins Unbestimmte verschoben werden.

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#11
hi
Kira
ich kenne den Sinn meines lebens Smile du etwa nicht??
das ist mir schon klar das auch menschen sterben wenn man nicht unsterblich ist.
ja das meinte ich mit der verfolgung Smile

nun ja wer aber unsterblich sein will kann es gerne sein,
hauptsache ich nicht Smile)
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#12
Mari Maruya schrieb:hi
Kira
ich kenne den Sinn meines lebens Smile du etwa nicht??
o.o nein ich glaube noch nicht^^"
Ich find es aber toll, dass du schon einen Sinn für dich gefunden hast!
Zitat:das ist mir schon klar das auch menschen sterben wenn man nicht unsterblich ist.
ja das meinte ich mit der verfolgung Smile
Mit der Verfolgung könntest du recht habenüberleg
viele Menschen wären bestimmt total scharf darauf zu wissen, wie man es geschafft hat Unsterblich zu sein^^"

Man darf sich dann wohl einfach nicht zu lange an einem Ort aufhalten aber machbar ist es denke ich schon.
Zitat:nun ja wer aber unsterblich sein will kann es gerne sein,
hauptsache ich nicht Smile)


lol cooles Statement
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#13
Kiira schrieb:o.o nein ich glaube noch nicht^^"
Ich find es aber toll, dass du schon einen Sinn für dich gefunden hast!

Mach dir nix draus. Ich hab den Sinn des Lebens auch noch nicht gefunden Smilie_devil_132
Und ich glaube, dazu muss ich auch noch ein paar viele Jährchen älter werden. Wer weiß, ob man den jemals richtig finden kann. Naja, kommt halt drauf an, wie komplex man sich sowas vorstellt Tongue

Unsterblich sein hätte schon was, zumindest mal ein Weilchen. Dann würde es mich aber irgendwann doch etwas anöden. Ich könnte mir vorstellen, dass man da irgendwann nicht mehr will. Außerdem erfährt man dann ja nie, ob es ein Leben nach dem Tod gibt und ob das Leben schon alles war. Und dann wär da ja noch der körperliche Verfall. Kennt ihr den Film "Der Tod steht ihr gut"? Das wär dann wohl nix für mich.
§nyar [COLOR="darkred"]Eigentum von Dante [/COLOR]§nyar

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Sig by Dancy Knuffel
....Sig geändert by Dante §nyar
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#14
Mari Maruya schrieb:ganz erlich??
eine unsterblichkeit ist voll blöd, man vergisst den sinn des lebens und man hätte irgandwann keine freude mehr an der natur, weil man ja schon alles kennt
bis dahin gibt es sicherlich die dazu passende Alzheimerpille, dann kannst du jeden Tag alles neu erleben ^^
Zitat:und stellt euch mal vor nur ihr seid unsterblich und die anderen die ihr liebt und schätzt sterben alle, das ist doch sooooo traurig.
glaub mir, irgendwann ist das einfach nur noch langweilig, du wirst dich nicht mehr verlieben, und du wirst keine Trauer mehr empfinden, weil du alles schon zum milliardenstenmal erlebt hast und man als Mensch einfach irgendwann abstumpft, oder sich dran gewöhnt.
Ich muss dabei immer an das Q-Continuum denken, die Heimat der allmächtigen und unsterblichen Qs (Star Trek), menschlich dargestellt eine Tankstelle mitten in der Wüste, in der die Qs rumhängen und sich zu Tode langweilen ^^...Horror.

Kiira schrieb:Duman bedenke, dass wir mal aussahen wie Affen von daher hätte man ja immer wieder neues zu entdecken und könnte die Entwicklungen miterleben.
Fände ich persönlich total intressantAngel
selbst das wird vermutlich irgendwann langweilig, und man braucht dazu eine Engelsgeduld ^^

Zitat: Außerdem erfährt man dann ja nie, ob es ein Leben nach dem Tod gibt und ob das Leben schon alles war. Und dann wär da ja noch der körperliche Verfall. Kennt ihr den Film "Der Tod steht ihr gut"? Das wär dann wohl nix für mich.
nee leider nicht. Aber der Gedanke ist gut, auch wenn ich nicht unbedingt an ein Leben danach glaube, es ist trotzdem denkbar und das würde man dann verpassen.
[Bild: dantevergilsig2.png]
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#15
Dante schrieb:selbst das wird vermutlich irgendwann langweilig, und man braucht dazu eine Engelsgeduld ^^

Außerdem würde das eventuell bedeuten, dass man sich selbst aber nicht weiterentwickelt und nur dem restlichen Leben auf dem Planeten dabei zuschaut. Und das wär bestimmt horrorfilmreif. Stell dir mal vor, alles entwickelt sich weiter, passt sich an veränderte Gegebenheiten an, nur du nicht dmc

Dante schrieb:nee leider nicht. Aber der Gedanke ist gut, auch wenn ich nicht unbedingt an ein Leben danach glaube, es ist trotzdem denkbar und das würde man dann verpassen.

Man weiß es ja schließlich nicht. Dafür müsste man dann - gegebenenfalls man könnte entscheiden zwischen sterblich und unsterblich - entweder das Risiko eingehen oder für immer unwissend bleiben.
Ich glaub, ich wär einfach zu neugierig Tongue
§nyar [COLOR="darkred"]Eigentum von Dante [/COLOR]§nyar

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Sig by Dancy Knuffel
....Sig geändert by Dante §nyar
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#16
schnibbe schrieb:Mach dir nix draus. Ich hab den Sinn des Lebens auch noch nicht gefunden Smilie_devil_132
Und ich glaube, dazu muss ich auch noch ein paar viele Jährchen älter werden. Wer weiß, ob man den jemals richtig finden kann. Naja, kommt halt drauf an, wie komplex man sich sowas vorstellt Tongue
Na dann bin ich ja beruhigt^^" Ich hatte mal einen aber den finde ich jetzt nicht mehr so toll wie am Anfang02

Dante schrieb:bis dahin gibt es sicherlich die dazu passende Alzheimerpille, dann kannst du jeden Tag alles neu erleben ^^
Ich vergesse sowieso immer alles da braucht ich nochnichtmal Pillen dazu...
Man könnte natürlich Dinge erschaffen die es noch nicht gibt§nyar


Zitat:Ich muss dabei immer an das Q-Continuum denken, die Heimat der allmächtigen und unsterblichen Qs (Star Trek), menschlich dargestellt eine Tankstelle mitten in der Wüste, in der die Qs rumhängen und sich zu Tode langweilen ^^...Horror.
Oder man macht es wie die Wraith (Stargate Atlantis) man hält einfach mal so ein paar Hundert Jahre Winterschlaf und schaut dann was sich so alles verändert hat.

Zitat:selbst das wird vermutlich irgendwann langweilig, und man braucht dazu eine Engelsgeduld ^^
Hmm... da muss ich dir auch irgendwie recht geben.
Ich krig ja jetzt schon die Krise wenn ich meinen Zimmerpflanzen beim wachsen zusehe... wenn sie überhaupt überlebenkA

Vill könnte man aber auch manchen Beschleunigen die Technik wird ja immer besser und wenn man mal ein paar Jahre auf dem Buckel hat wird man ja auch nich dümmer.


schnibbe schrieb:Außerdem würde das eventuell bedeuten, dass man sich selbst aber nicht weiterentwickelt und nur dem restlichen Leben auf dem Planeten dabei zuschaut. Und das wär bestimmt horrorfilmreif. Stell dir mal vor, alles entwickelt sich weiter, passt sich an veränderte Gegebenheiten an, nur du nicht dmc

Ja das könnte unangenehm werden...


Villeicht wäre temporäre Unsterblichkeit doch am Besten.
Sodass man das Ganze auch Beenden kann wenn es einem zu viel wird.
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#17
@Dante: ja da könntest du recht haben ^^
@Kiira: danke und dir viel glück beim herausfinden Smile
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#18
Mari Maruya schrieb:nun ja wer aber unsterblich sein will kann es gerne sein,
hauptsache ich nicht Smile)

joa da haste eig recht02
wen jemand unsterblich sein will dann bittegrr


ich hab mir eig noch nie überlegt ob ich unsterblich sein will...aber gut das du das mal ansprichst!!! auf jeden fall will ich nicht zu früh sterbenmotz naja nicht unbedingt will ich unsterblich sein aber ewige jugend wär toll§nyar eig hab ich so meine eigenen pläne von wegen unsterblichkeit aber ich helf kiira doch sicher beim projektfreu falls sie hilfe brauchtKnuffel

aber wenn mans sich so denkt wenn ich unsterblich bin, kann ich mir etwas hohlen, und das ist:
§ahri (lol)
...
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#19
ja dann bin ich dabei ^^ mit der Weltherschaft Smile
aber unsterblich will ich trotzdem nicht sein, oder
wie in resident evil zur Biowaffe umgebaut werden...
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#20
ich denke mir in gewissen fällen ist es ok wenn der mensch gott spielt . ich habe meinen ersten festen freund bei einem unfall verloren weil die forschung erst ein jahr später soweit war ihn retten zu können. scheisse gelaufen sag ich heute , ich hab mittlerweile einen neuen freund und bin glücklich (soweit man das in meiner situation sein kann!). mittlerweile sag ich mir auch es ist besser das er gestorben ist . er währe auf alle fälle ein pflegefall gewesen und hätte mich sowieso nichtmehr erkannt.

Fall2: einer meiner früherer mitschüler ist erst vor kurzem an einem hirntumor gestorben. auch da war die forschung wieder ganz knapp zu langsam.

Fall 3 : vor kurzem hat mich mein bester kumpel angerufen . wir kennen uns schon fast 7 jahre und er ist für mich mein großer bruder. wir trafen uns und kaum saß ich richtig auf dem stuhl sagte er mir das man bei ihmm krebs festgestellt hat. die nachricht traf mich wie ein blitz doch er beruhigte mich und meinte die forschung sei mittlerweile soweit das er es überleben wird.

Jetzt bin ich an einem punkt im leben wo ich mir sage irgendeiner dieser forscher da draußen soll einmal für mich und meinen kumpel gott spielen und doch bitte dafür sorgen das ich noch eine ganze weile was von meinem kumpel habe. wenn einer von uns mit 60 - 70 jahren den löffel abgibt ist das gerecht und wir hatten genug zeit miteinander.

unsterblichkeit mag sich zwar bei den ganzen serien im TV (Buffy , Moonlight und wie sie alle heissen) ganz nett anhören , aber wenn ich mir vorstelle irgendwann mit 275 jahren in einer bar zu sitzen und zu sehen wie andere normal junge leute ihr leben genießen , während ich die welt kenne und einen krieg nach dem anderen sehen muss reizt mich der tod doch sehr stark.
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You are never to little to dream big!§ahri
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