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Die Seele existiert auch nach dem Tod
#1
War mir nicht ganz sicher, ob es noch zu den Parawissenschaften soll, oder schon nicht mehr. Ich denke (für mich ohnehin längst bewiesen), es gehört schon hier her:

http://www.welt.de/wissenschaft/article1...m-Tod.html

Zitat:Menschen mit Nahtoderlebnissen berichten von rätselhaften Phänomenen – häufig von einem Tunnel, an dessen Ende Licht erstrahlt. Auch seriöse Forscher behaupten: Die Seele gibt es wirklich, und das unsterbliche Bewusstsein ist genauso wie Raum, Zeit, Materie und Energie ein Grundelement der Welt.
[Bild: dantevergilsig2.png]
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#2
Zitat:...das unsterbliche Bewusstsein

Bedeutet für mich, das ich nach meinem Tod etwas "Bewusst" erlebe.
Zum Beispiel das mir bewusst ist, das ich tod bin?

Bin ich nach meinem fleischlichen Ableben, meiner Existenz bewusst?
Das würde mir wohl gefallen; doch was ist das dann für eine Existenz?

Was diese Nahtoderfahrungen angeht, könnte man auch sagen, das unser Gehirn uns etwas vorgaukelt um uns zu schützen.

Nichts ist bewiesen.
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#3
DouglasCartland schrieb:Bedeutet für mich, das ich nach meinem Tod etwas "Bewusst" erlebe.
Zum Beispiel das mir bewusst ist, das ich tod bin?
jap, das ist einem dann meistens bewusst. Manchmal will man es aber nicht wahrhaben und klammert sich an das verlorene Dasein.

Zitat:Bin ich nach meinem fleischlichen Ableben, meiner Existenz bewusst?
Das würde mir wohl gefallen; doch was ist das dann für eine Existenz?
eine in einem Zwischenreich. Manche nennen es Jenseits, andere Himmel, Hölle oder Fegefeuer, je nachdem woran sie glauben und wohin sie halt kommen.^^

Zitat:Was diese Nahtoderfahrungen angeht, könnte man auch sagen, das unser Gehirn uns etwas vorgaukelt um uns zu schützen.
um vor was denn zu schützen?
Zu welchem Zweck sollte uns das Gehirn was vorgaukeln, wenn es doch eh kurz drauf nichts mehr gibt?

Doch, im Grunde wurde es oft genug bewiesen, nur wenn man die Beweise nicht sehen will...
[Bild: dantevergilsig2.png]
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#4
Mit schützen, meine ich davor, keine Angst zu empfinden.
Das Sterben nicht als unangenehm erscheinen zu lassen. Der Mensch ist so komplex, das ich mir so eine "Sicherung" sehr gut vorstellen kann.

Als meine Oma starb, sah sie ihren im Krieg gefallenen Bruder, von dem sie meinte, das er sie abholen kommt. Ihrem Lächeln nach zu urteilen, fand sie das wohl sehr schön.
Sie ist auch mit diesem Lächeln dann gestorben.
Also, ich denke schon, das uns unser Gehirn die Reise angenehm gestalten will.


Du schreibst, das man sich durchaus seines Todes bewusst sein könnte, dies aber nicht von jedem akzeptiert wird.
Nun, dann nehme ich mal an, das diese Gestorbenen bei uns Lebenden als Poltergeister bekannt sind. (Ich war mir mal recht sicher, mit eben solchen Poltergeistern zu tun gehabt zu haben.)

Glaubst wirklich das es einen bestimmten Ort gibt, an den man dann geht oder gehen muss? (Himmel/Hölle)
Sind das nicht Orte, die vom Menschen erdacht wurden?

Sicher, ich glaube daran das man das nach seinem Tod erlebt, woran man in seinem Leben geglaubt hat.
(Vorausgesetzt, natürlich, es gibt da tatsächlich etwas wo die Seele oder das Bewusstsein weiter existieren kann.)
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#5
Der Mensch ist komplex, und er ist auch mit gaaaanz vielen Sicherungen ausgestattet. Eine davon ist zB die Skepsis. Die ist ganz simpel ein Schutzmechanismus vor Erkenntnissen, die uns völlig durcheinander bringen könnten. Funktioniert so ähnlich, wie die Erinnerungsblockade bei Traumata.
Nur haben diese Sicherungen meist einen Sinn. Wenn aber das Leben eh zuende ist, würde nichts mehr noch einen Sinn ergeben. Wozu sollte man dem Ende entgegen lächeln, wenn man sich das ganze Leben lang davor gefürchtet hat? Warum lächeln die einen, und die anderen nicht? Müsste der Mechanismus dann nicht immer gleich funktionieren? Oder sind es nur bestimmte Menschen, die eine Sicherung haben? Und wenn welche?

Man steht also, wenn man mit Skepsis gesegnet ist vor solch ungelösten Rätseln und kann sich vor Fragen kaum retten, während die Antwort so simpel wäre, wenn man sie nur zulassen würde ^^

Ich finde es aber gut, wenn man hinterfragt und nicht einfach glaubt, das ist der richtige Schritt, den Dingen auf den Grund zu gehen.

Ja, ich denke, Poltergeister und überhaupt Geister haben ihren Ursprung in Seelen, die sich nicht lösen können. Sie hängen in einer Zwischendimension fest und kommen nicht richtig davon weg.

ich hatte ja nun im Zuge der Rückführungen auch immer die Zeit nach dem Tod beguckt und ich hatte darunter bisher nur ein Jenseitserlebnis, das mir relativ klassisch erschien, also mit Licht, in das man reingesaugt wird, wobei das gegen meinen Willen geschah.
Dann hatte ich einmal den Eindruck noch Jahre nach einem Tod an der Stelle fest zu hängen, und meistens war ich in einer Art Twilightzone, schwer zu beschreiben, eigentlich eine undurchdringliche Nebelwelt ohne Anfang und Ende.
Und vor dem jetztigen Leben kam ich aus einem Zustand, den man durchaus als Hölle beschreiben könnte. Ein dunkler Ort voller angsteinflößener Fratzen und Dämonen, von dem ich einfach nur fort wollte.

Ich denke aber auch, man schafft sich diesen Ort irgendwie selber und er entspricht vielleicht sogar dem Glaubenskonstrukt des vordem gelebten Lebens. Könnte also durchaus auch sein, wenn du glaubst, es wäre danach zuende, dass du in in einen Zustand des Nichts kommts, in dem du dann feststeckst, ohne dass was passiert.
Aber das sind alles Theorien. Wie sich das genau verhält und nach was für Gesetzen, das kann wohl niemand wirklich sicher sagen (auch wenn einige ein solches "Wissen" für sich beanspruchen, Möchtegernallwissende gibt es gerade auf dem Gebiet leider satt und genug -.-)
[Bild: dantevergilsig2.png]
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#6
Meine, oder besser gesagt, DIE übergeordnete Frage bei diesen ganzen Überlegungen ist doch die, warum der Mensch annimmt, das er sich in diesem Punkt von allen anderen Lebenwesen unterscheidet.
Wieso nehmen die Menschen an eine Seele zu haben und das es eine Leben nach dem Leben gibt oder das wir wiedergeboren werden?

Was, in der Evolution, hat uns zu etwas besonderem in der Natur gemacht?
Es kann ja nicht damit zusammen hängen, das wir uns selber bewusst sind.
Es gibt ja auch Tiere, die sich ihres ICH bewusst sind.

Es ist ja in fast allen Menschen so verhaftet, das man eine Seele hat. Dies ist ja in jedem Volk und Rasse unabhängig voneinander entstanden. Ob es nun die Massai in Afrika, die Urwaldvölker in Südamerika oder die Menschen auf den Inseln in der Südsee sind, alle glauben an so etwas wie die Seele oder ähnliches.

Aber die grundlegende Frage bleibt, aus welchem Grund der Mensch eine Seele besitzt und nach dem irdischen Leben weiter existieren kann oder darf.
Das will sich mir einfach nicht erschließen.

Und selbst wenn es ein höheres Wesen gibt, das uns erschaffen hat, glaube ich nicht, das es uns eine Seele eingehaucht hat. Das würde dann das, eh schon Absurde, noch übertreffen.

Na ja, diese Gedankengänge sind zumindest sehr interessant.
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#7
Wie kommst du denn darauf, dass Tiere keine Seele hätten?
Also nach meinen Erkenntnissen, die ich bisher diesbezüglich gesammelt haben, haben Tiere durchaus eine Seele und gehen auch nach dem Tod in ein Jenseits über ^2^.

Ja warum...
Gegenfrage: Warum nicht?

Alles in der Natur ergibt Sinn, warum sollte ausgerechnet das Leben an sich keinen Sinn haben?
[Bild: dantevergilsig2.png]
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#8
Der Sinn des Lebens hat sich mir noch nicht erschlossen.
Aber na ja, das ist halt mein Problem. überleg


Ich habe ja nicht abgestritten das Tiere eine Seele haben. (Nur glaube ich dies nicht.)
Ohne sich seiner eigenen Existenz bewusst zu sein, macht es für mich keinen Sinn in ein Jenseits zu kommen.
Und ich gehe einfach mal davon aus, das der Großteil der Tiere kein Bewusstsein hat. So glaube ich zum Beispiel nicht, das eine Maus weiß das sie da ist, das sie lebt und irgendwann stirbt.
Irgendwie ist das aber auch beneidenswert. freu
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#9
Deshalb ja auch die Unterscheidung von Seele und Geist (Bewusstsein).

Die meisten Tiere haben nur eine Seele, der Geist ist eine Art Erweiterung mit zusätzlichen Features.
Ich denke schon dass die Tiere ein Bewusstsein ihrer Existenz haben, nur kann man das nicht mit unserem vergleichen. Es ist vermutlich eher ein Gruppenbewusstsein und weniger individuell.

Der Sinn, das (Unter)-Bewusstsein nach dem Tod ins Jenseits zu übermitteln, besteht mMn. darin, die Erfahrungen aus jedem (Tier)Leben ins Gruppenbewusstsein (oder für dich zum besseren Verständnis "Hivebewusstsein" grins) einzuspeisen.
Es wächst und reift dadurch.
[Bild: dantevergilsig2.png]
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#10
Ok. lassen wir das mit den Tieren einfach mal aussen vor.
Kommt das Schwein halt in den Schweinehimmel... grins

Nehmen wir also an, der Mensch existiert nach seinem körperlichen Leben, in anderer Form, mit dem Bewusstsein dieser (neuen) Existenz weiter.
Und dann?; Ist diese Form der Existenz dann Endlich und man wird wiedergeboren oder ist dies dann unendlich und man hat seine Ruhe vor dem "Mensch sein"?

Vielleicht ist die Wiedergeburt ja die Strafe, wenn man zu Lebzeiten die nötigen Anforderungen nicht erfüllt hat. Dann muss man halt noch eine Runde als Mensch hinter sich bringen um es dann richtig zu machen um endlich "erlöst" zu werden?!
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#11
Also wie genau das Jenseits beschaffen ist, das kann ich dir natürlich auch nicht sagen. Ich denke aber, es gibt verschiedene Arten von Jenseits, denn wie gesagt, meine Nachtoderfahrungen waren sehr unterschiedlich.
Und dazu denke ich auch, hängt es vom Entwicklungsgrad des Individuums ab, in welchen "Level" er kommt.
Das hier hat mir eben jemand zugeschickt, der mit jemandem Kontakt hat, der da scheinbar mehr Einblick hat:

Es gibt das Jenseits und es gibt eine höhere Stufe des Jenseits, in die die eingehen, die sich weiterentwickeln. Wir sind alle recht emotionale Wesen. Aber um aufzusteigen, müssen wir die Emotionalität ablegen, damit wir die Chance haben, allwissend/ allumfassend zu werden. Wer einmal aufgestiegen ist, kommt so schnell nicht wieder zurück, sondern hat sich für eine der Seiten entschieden, für die er "kämpfen" will. Manche müssen aber im Jenseits, wenn sie ihre Emotionen noch nicht unter Kontrolle haben, sich klar werden was sie wollen. Sie werden manchmal wieder zurück geschickt zur Erde und manchmal können sie sich auch bewusst dafür entscheiden, ob sie nochmal "runter" gehen oder im Jenseits bleiben.


Was dran ist, und ob was dran ist, kann ich dir auch nicht sagen, aber es klingt für mich zumindest schonmal nachvollziehbar und stimmig, bzw stimmt im Grunde auch mit dem überein, wie ich es mir vorstelle.
Aber wie gesagt, es gibt da sehr viele unterschiedliche Theorien.


Wiedergeburt als Strafe, das könnte ich mir in gewissen Fällen schon vorstellen, aber ob es wirklich nach diesem Schuld und Sühne-Prinzip funktioniert, oder nicht doch eher nach dem Ursache-Wirkung-Karma-Prinzip... das ist halt die Frage.

Ich denke aber schon, dass wir unser Leben deshalb so unterschiedlich empfinden, weil wir unter unterschiedlichen Vorraussetzungen hier inkarnieren.
Wenn du zB aus dem "Himmel" kommst, kann es durchaus sein, dass dich das Leben "hier unten" schlecht drauf bringt, weil es "da oben" viel schöner war.

Ich kann von mir sagen, dass ich froh war, wieder hier zu sein, und das schlägt sich in meinem ganzen Wesen nieder. Ich liebe das Leben hier und genieße es, wo es geht. Kann auch gar nicht verstehen, wie Menschen das anders sehen können...
aber es gibt ja erschreckend viele, die den Gedanken unerträglich finden, nochmal "kommen zu müssen".
Ich denke, keiner MUSS nochmal kommen, wenn er nicht will. Nach meiner Vorstellung haben wir im Jenseits einen viel umfassenderen Überblick über unsere Existenz, da wir dann auf die Erinnerungen aller Leben zugreifen können. Und wenn wir dann der Meinung sind, da und dort wäre noch was zu lernen, oder auszubügeln, kommt man halt wieder.
Vielleicht sind ja die Menschen, die es hier unerträglich finden, solange hier, bis sie dem etwas Gutes abgewinnen können, und gelernt haben, das Leben zu lieben freu

[Bild: 8075827301_8a71fdac97_z.jpg]
[Bild: dantevergilsig2.png]
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