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Lügenpresse - das Unwort des Jahres 2014
#1
Lügenpresse - das Unwort des Jahres 2014.


Alles zu unrecht oder vielleicht doch ein bisschen wahr?
Schlecht recherchiert/kopiert oder bewusst verschleiert?


Derzeit gehen zwei Bilder durch die Internetlandschaft. Das eine, zunächst als Zeichen der Solidarität "erstellt"(!), mittlerweile aber entlarvt und von anderen Medien aufgegriffen.

[Bild: B7GnzaFIcAAh9ca.jpg:orig]

(Der Trauermarsch führender Politiker in Frankreich war gefaked und fand nicht auf einer Demo, sondern von Polizei und Co. abgeschirmt, in einer Nebenstraße statt. Dennoch wurden die Bilder in allen breiten Medien so präsentiert, als wären unsere Politiker als repräsentative Mitte unseres Volkes - respektive unserer Völker - vornweg marschiert.)


Das zweite ... Nun, mache sich doch einfach jeder selbst ein "Bild" davon.

[Bild: image-798141-galleryV9-wiiz.jpg]

(Eine ultraorthodoxe Zeitung aus Israel radiert mal eben alle Frauen aus eben jenem gestellten Bild.)


Ich möchte hier keinen Aufruf in irgendeine Richtung starten. Weder gegen noch pro Pegida. Nicht für oder gegen den Islam, das Christen- oder Judentum, Buddhisten, Satanisten oder jedwede religiöse, spirituelle oder politische Ausrichtung.

Ich hab nur eine Bitte: Macht euch selbst ein Bild. Schaut euch verschiedene Perspektiven an. Versucht, zu erkennen, dass es viele Wahrheiten auf der Erde gibt. Redet miteinander. Versinkt nicht in Zorn und Hass.


Und lest 1984 von George Orwell.


Danke und beste Grüße,
Sam



[SIZE="1"]Ein paar Quellen:

http://www.tagesschau.de/inland/unwort-103.html
https://pbs.twimg.com/media/B7GnzaFIcAAh9ca.jpg:orig
http://www.sueddeutsche.de/politik/bild-...-1.2302160
http://www.spiegel.de/politik/ausland/tr...12732.html[/SIZE]
[SIZE="1"]„Thou shalt not alter the consciousness of thy fellow men.“
„Thou shalt not prevent thy fellow man from altering his or her own consciousness.“
---- Timothy Leary

-- Auch Quetzalcoatl hat sich nur einen geschrubbt, um die Menschen zu erschaffen. --

-- Alzheimer: zwar kein ewiges Leben, dafür aber tausend erste Male --[/SIZE]
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#2
Hier mal ein anderer Link dazu
http://www.theguardian.com/world/2015/ja...WEML6619I2

Ob die Truppe nun im Gewühl war, oder nicht, ist zwar auch hier nicht zu bestimmen, aber ich denke eigentlich auch, dass sie sicher abgeschirm waren. Das Risiko, sich mitten ins Gewühl zu stürzen, würden die nicht so ohne weiteres eingehen.


Dazu mal ein paar wahre Worte von Oliver Kalkofe:

[Bild: dantevergilsig2.png]
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#3
Viele verschiedene Medien haben auf die Bilder reagiert. Hier nur schnell zwei Kommentare des Chefredakteurs von ARD-aktuell - einer vom vergangenen Tag, sowie ein Nachtrag von heute.

http://blog.tagesschau.de/2015/01/13/die...von-paris/
http://blog.tagesschau.de/2015/01/14/nch...von-paris/

Und ein Bericht des Tagesspiegels, der aufklärt, dass die Bilder wohl doch auf der Hauptroute des Trauermarsches, aber in entsprechender Entfernung, stattfanden.

http://www.tagesspiegel.de/politik/traue...25488.html


Macht es einen Unterschied, in welcher Straße die Bilder aufgenommen wurden, wenn es an der Kommunikation der Journalisten/Presseagenturen untereinander dennoch hapert und nicht von vornherein klargegestellt oder klar dargestellt wird, unter welchen Umständen ein "Event" vonstatten ging?
[SIZE="1"]„Thou shalt not alter the consciousness of thy fellow men.“
„Thou shalt not prevent thy fellow man from altering his or her own consciousness.“
---- Timothy Leary

-- Auch Quetzalcoatl hat sich nur einen geschrubbt, um die Menschen zu erschaffen. --

-- Alzheimer: zwar kein ewiges Leben, dafür aber tausend erste Male --[/SIZE]
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#4
Also ich denke(heist nicht das ich es weis) das beide seiten an dem ereigniss schuld sind die einen weil sie übertrieben haben mit der satire klar haben wir eine deutlich mehr aufgeklärte welt als früher und die meisten sollten wissen was satire ist,aber es gibt genug menschen die immer noch an gott xy glauben manche mehr manche weniger.

Und ob nun die,die mehr geglaubt haben sich dadurch angegriffen fühlten und das gemacht haben ist halt so ne sache,jedoch hätten doch die schreiber der satire zeitung doch genug verstand haben sollen und begreiffen sollten das es halt "fanatiker" gibts die die religion egal welcher art missbrauchen(selbst zur heutigen zeit gilt: keine Krankheit hatt mehr menschenleben gekostet als falsch verstandener götterglaube) oder auch die keine "fanatiker" sind aber durch nen kleinen schubs zu welchen wurden.

Aber anderer seits man hätte durch demo oder von mir aus ner petition oder anzeige oder sonst was gegen diese zeitung vorgehen können,aber der mensch nimmt oft lieber den leichten weg.

Manchmal wünsch ich mir das die familie solcher menschen auch durch solch eine tat ums leben kommen,vielleicht verstehen diese es dann besser und vielleicht kommt dann der klick im kopf und sie würden dann sofern frei wieder,mithelfen gegen sowas zu "kämpfen".

Aber hass mit hass zu bekämpfen naja,ist das selbe wie für stille zu schreien.
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#5
Kajal schrieb:Aber hass mit hass zu bekämpfen naja,ist das selbe wie für stille zu schreien.
naja, nicht ganz, wenn ein Lehrer "Ruhe" brüllt in einem tobenden Klassenzimmer, bekommt er sie auch meistens. Mancmal kann Feuer mit Feuer bekämpft werden, aber wenn es um Glauben geht, dann ist Hass immer der Anfang einer Gewaltspirale.
Ich seh das genauso wie du. Charlie hatte im Grunde selbst schuld. Sie hatten merhfache Drohungen vorliegen und auch schon ein Attentat auf die Redaktion, sie hätten es wissen müssen, haben sie vermutlich auch, also es war auf jeden Fall abzusehen, dass das irgendwann in die Hose geht.
Wenn ich weiß, jemand tickt nicht ganz richtig und hat irgendwo in seiner Westentasche ne Kalaschnikov versteckt, dann stell ich mich auch nicht vor den und beschimpfe seine Mutter als Nutte, und erwarte dann, dass er sich ruhig verhält.
Ich glaub, die standen teilweise sogar unter Polizeischutz.

Meinungsfreiheit gut und schön, aber wer sagt was er denkt, lebt halt gefährlich. Und naja, irgendwo ist es ja auch ein Akt der Respektlosigkeit, sich über den Glauben der anderen lustig zu machen, bzw generell über andere lustig zu machen. Wenn Satire dafür benutzt wird, den wahren Kern einer Sache leicht entschärft zu überzeichnen, ok, aber wenn man den wahren Kern nicht kennt (in dem Fall Muhammed und/oder Allah, Gott und Co.), sollte man es einfach mal sein lassen.
[Bild: dantevergilsig2.png]
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#6
Stimmt, Dante... ich bin mir auch ziemlich sicher, dass da auch das "Ableben" mitunter noch Teil der Strategie ist... so krass es auch klingt... der Märtyrertum kann Welten bewegen... Jesus (glaubensabhängiges Beispiel), die Bauernrevolutionen, Jeanne d'Arc, Charlie.

Ich glaube, dass man sich in der Situation durchaus bewusst ist, dass man dabei sterben könnte und dieses Risiko auch ganz bewusst in Kauf nimmt - der Tod einer Person, die den Wandel bringt, ist vor allem während NACH dem Tod noch viel berühmter und weiträumiger bekannt.
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